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Frühlingszeit ist Zeckenzeit

Von heidi | 26.April 2011

 

Während des Winters haben wir diese fiesen Krabbeltiere aus unserem Gedächtnis verbannt: Zecken oder auch Holzbock genannt. Viele haben aber den Winter überlebt und mit den wärmenden Sonnenstrahlen wird auch dieses Ungeziefer wieder aktiv.

Durch Zeckenbisse kann die gefürchtete und unter Umständen gefährliche Lyme Borreliose übertragen werden. Die Beschwerden dieser Erkrankung haben keinen typischen Charakter und es besteht eine recht lange Inkubationszeit. So bedarf es oftmals längerer Suche, bis man erkennt, dass hinter Fieber, Übelkeit, Kopf- und Gliederschmerzen eine Borreliose steckt.
Bei Hunden und Katzen merkt man eine Infektion z.B. durch Bewegungsunlust, Fieber und Appetitlosigkeit.
Eine Impfung gibt es für Menschen nicht, für Hunde schon. Eine rechtzeitige Behandlung mit Antibiotika ist viel versprechend.

Grippeähnliche Symptome treten anfangs bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), gegen die man sich – besonders wenn in gefährdeten Gebieten wohnt oder Urlaub macht – impfen lassen. In Risikogebieten wie zum Beispiel Bayern und Baden-Württemberg zahlen meist die Krankenkassen die Impfung.

Was sollte man nun beim Spaziergang mit seinem Hund beachten?
Zecken können fast überall sein, deshalb ist beim Menschen angeraten, zumindest lange, helle Hosen und festes Schuhwerk zu tragen.
Zecken können im Gras, im Gebüsch, sogar im Unterholz bis zu 1,5 Meter Höhe lauern.
Für Hunde gibt es spezielle Halsbänder oder äußerlich anzuwendende Tropfen, die einen abwehrenden Schutz entfalten können.
Nach jedem Spaziergang sollte man sich selbst und seinen Hund nach den Schädlingen absuchen.
Findet man eine Zecke, sollte man diese auf keinen Fall mit Öl, Nagellackentferner oder ähnlichem beträufeln. Auch soll sie nicht gequetscht werden und man muss aufpassen, dass man sie vollständig entfernt.
Wer sich unsicher ist, wie man eine Zecke entfernt, sollte sich das vom Arzt/Tierarzt zeigen lassen. Hierhin führt auch der Weg, wenn sich die Bissstelle rötet oder entzündet oder man Krankheitssymptome erkennt.

Immer gilt: Je schneller die Zecke gefunden und entfernt wird, desto besser, denn umso geringer ist die Gefahr der Ansteckung

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