Tiergesundheit: Impfmüdigkeit in Deutschland – Ein Weckruf von Tierärztin Dr. Ulrike Binding
Von Assi | 3.August 2010
In der Humanmedizin wird seit Jahren mit Sorge eine zunehmende Impfmüdigkeit beobachtet. Nun scheint diese bedenkliche Entwicklung auch in der Tiermedizin angekommen zu sein. Dabei stellt die Entwicklung von Vakzinen eine der größten Errungenschaften der modernen Medizin dar. Mit keiner anderen Möglichkeit lassen sich Infektionskrankheiten so sicher, einfach und kostengünstig vermeiden wie durch eine Schutzimpfung. Krankheiten wie Pocken, Tetanus oder Kinderlähmung, die früher ganze Bevölkerungsgruppen dahingerafft oder für das Leben gezeichnet haben, gehören zumindest in unseren medizinisch gut versorgten Ländern der Vergangenheit an.
Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass immer mehr Tierbesitzer auf Schutzimpfungen für ihre Tiere verzichten oder zumindest die Impfintervalle sehr locker sehen. Die Gründe dafür sind vielfältig. An vorderster Stelle aufzuführen sind sicherlich die Kosten. Impfungen kosten Geld – und das sitzt leider auch bei den Tierbesitzern schon lange nicht mehr so locker. Umso schwerer fällt es, dieses scheinbar sinnlos auszugeben. Wenn das geliebte Tier krank ist, wird die Notwendigkeit eines Tierarztbesuches von den meisten Tierbesitzern keineswegs angezweifelt. Anders ist dies in Zeiten, in denen das geliebte Tier gesund ist. Dank eines großen Impfteppichs sind Erkrankungen wie Tetanus, Tollwut oder Influenza weitgehend unbekannt geworden. Somit ist die Bedrohung in unserem Bewusstsein nicht mehr so präsent. Dies verführt zur Sorglosigkeit. Impfungen werden vergessen, heraus gezögert oder bewusst eingespart.
Manch einer sieht in den regelmäßigen Schutzimpfungen längst nur noch Geldmacherei von Industrie und Tiermedizinern. Dabei würden beide Berufsgruppen an der Therapierung erkrankter Tiere ein Vielfaches der Impfkosten verdienen. Als sehr bedenklich zu betrachten ist außerdem die zunehmende Panikmache vor den Impf-Nebenwirkungen, die in manchen Kreisen – allen voran in vielen Internet-Foren – stattfindet. Dabei zeigt sich häufig, dass nur sehr vage Vorstellungen darüber vorhanden sind, was eine Impfung im betreffenden Körper bewirkt. So kommt es zur Verbreitung von teilweise sehr obskuren Szenarien, die jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren. Umso wichtiger scheint es, über die Mechanismen und Wirkungsweise von Impfungen sowie des von ihnen beeinflussten Immunsystems aufzuklären.
Wie arbeitet das Immunsystem?
Das Immunsystem von Säugetieren, zu denen wir Menschen genauso wie unsere Pferde gehören, ist ein komplexes Wunderwerk der Natur. Es ermöglicht uns ein Überleben in einer von Keimen und Schadstoffen erfüllten Welt. Eingeteilt wird es in das unspezifische/angeborene und das spezifische/erworbene Immunsystem. Beide greifen jedoch bei ihrer Arbeit eng ineinander.
Von Geburt an im Körper vorhanden (also das unspezifische Immunsystem) sind Makrophagen und Killerzellen, die einen Teil der weißen Blutkörperchen darstellen. Sie patrouillieren ständig im Blut und an den gefährdeten Grenzen wie Haut und Schleimhäuten entlang durch den Körper. Treffen sie auf körperfremde Stoffe wie Bakterien, Viren oder auch auf Staub und Fremdkörper, so fressen sie diese sofort auf und rufen gleichzeitig über Botenstoffe andere Abwehrzellen zu Hilfe. Im Inneren dieser Fresszellen werden die Fremdstoffe zerlegt und unschädlich gemacht. Bruchstücke der gefressenen Eindringlinge werden in die Oberfläche der Fresszellen eingebaut und so den herbeieilenden Lymphozyten (ein Teil der weißen Blutkörperchen) präsentiert.
Hier beginnt nun die Arbeit des spezifischen Immunsystems. Ein Teil der Lymphozyten produziert nun spezifische Antikörper, die die Eindringlinge unschädlich machen. Ein anderer Teil der Lymphozyten entwickelt sich zu Gedächtniszellen, die bei einer erneuten Infektion eine noch schnellere Abwehrreaktion ermöglichen.
Wie wirkt eine Impfung?
Kurz gesagt, geschieht nach einer Impfung im Körper Folgendes: Das Immunsystem probt den Ernstfall, ohne dass dieser wirklich eintritt.
Der gesunde, kräftige Organismus lernt dabei einen unschädlich gemachten Gegner kennen und kann so in Ruhe sein Verteidigungssystem aufbauen, um dann bei einem echten Angriff durch den nun bereits bekannten Gegner schneller und stärker reagieren zu können. Sozusagen werden in Friedenszeiten genügend spezifische Waffen produziert und für den Angriffsfall bereit gehalten. In regelmäßigen Abständen (Auffrischimpfungen) muss dem Immunsystem dann klar gemacht werden, dass die Bedrohung weiterhin besteht und nicht abgerüstet werden kann.
Dafür stehen der Pharmaindustrie heute verschiedene Technologien zur Verfügung. Beispielsweise wird bei dem Tetanusimpfstoff ein unschädlich gemachtes, vom Erreger produziertes Exotoxin, genutzt. Bei anderen Impfstoffen werden die abgetöteten oder vermehrungsunfähigen Erreger verwendet, die keine Krankheiten mehr verursachen können.
In der Tiermedizin werden den Impfstoffen meist noch Adjuvantien, die sogenannten Wirkungsverstärker, zugesetzt. Diese ermöglichen es, dass selbst ein 1000 Kilogramm wiegendes Kaltblut mit einem Milliliter Impfstoff auskommt und diesen nicht als Peanuts ohne Immunantwort abtut. Diese Adjuvantien sind allerdings auch für die meisten Impfnebenwirkungen verantwortlich. So kann zum Beispiel der Muskel an der Injektionsstelle gereizt werden und mit Schwellung reagieren. Gewöhnlich schwillt diese Stelle aber ohne weitere Behandlung nach kurzer Zeit wieder ab.
Neben diesen lokalen, ungewollten Impffolgen kann es aber auch zu systemischen Nebenwirkungen kommen. Manche Pferde reagieren mit Fieber und/oder Abgeschlagenheit auf eine Impfung. Beides verschwindet normalerweise nach ein paar Tagen von allein und ist als Zeichen dafür zu werten, dass das Immunsystem auf Hochtouren arbeitet und genügend Antikörper bildet. Neben diesen geringfügigen Impfreaktionen kennt wahrscheinlich jeder von uns auch die Fälle, in denen Pferde nach einer Impfung ernstzunehmend erkrankt sind. In diesen Fällen sind aber nicht primär die Impfungen verantwortlich zu machen! Denn – um noch einmal auf das o. g. Bild Bezug zu nehmen – tote Krieger (Viren) oder deren Rüstungen (Virusteile) können keinem Gegner schaden. Jedoch ist es gut möglich, dass das Pferd zum Impfzeitpunkt bereits mit einem anderen Erreger infiziert war, es sich somit nur um einen ungünstigen zeitlichen Zufall handelt oder aber die Impfung den erkrankten Körper noch zusätzlich geschwächt hat. Deshalb sollten auch nur gesunde und kräftige Pferde geimpft werden.
Da der Körper täglich mit unzähligen Erregern konfrontiert wird, kann er nicht dauerhaft zu all diesen Bedrohungen die passenden Antikörper bereithalten. Folglich muss durch Wiederholungsimpfungen deutlich gemacht werden, dass die Gefahr durch den jeweiligen Erreger weiterhin aktuell ist. Da die „Lagerzeiten“ von Abwehrzellen sehr unterschiedlich sind, gibt es für jeden Impfstoff unterschiedliche Impfintervalle.
Welche Impfungen gibt es?
Tetanus (Wundstarrkrampf)
Die wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Impfung ist die gegen Tetanus. Clostridium tetani ist ein überall im Boden vorkommendes Bakterium, das auch durch kleinste Verletzungen in den Körper eindringen kann. Dort vermehrt es sich und bildet dabei einen Giftstoff (Toxin), das zum Dauerkrampf der Muskulatur führt. Da zuletzt auch Atem- und Herzmuskulatur betroffen sind, kommt es in den meisten Fällen zum Tode. Erkrankte Tiere sind auch heutzutage trotz intensivster Behandlung meist nicht mehr zu retten. Je nach verwendetem Impfstoff sind Wiederholungsimpfungen alle 1 bis 3 Jahre nötig.
Influenza (Pferdegrippe, Hoppegartener Husten)
Allen Turnierreitern gut bekannt ist auch die Influenza-Impfung. Influenza ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die mit hohem Fieber und Atemwegssymptomen wie Husten und Nasenausfluss einhergeht. Mit intensiver Behandlung ist diese Erkrankung heilbar. Gefürchtet sind allerdings die sekundären bakteriellen Infektionen, die Herz- und Lungenschäden zur Folge haben können. Je nach Infektionsdruck muss die Impfung gegen Influenza alle 6 bis 12 Monate aufgefrischt werden. Turnierpferde müssen laut FN nach erfolgter Grundimmunisierung alle 6 Monate +/-21 Tage gegen Pferdeinfluenza geimpft werden.
Equine Herpes-Virus-Infektion (Virusabort)
Equine Herpes 1- und 4-Infektionen können bei tragenden Stuten zum Verfohlen oder zur Geburt lebensschwacher Fohlen führen. Bei Pferden jeden Alters und Geschlechts kann eine Herpesinfektion zu hohem Fieber, Atemwegserkrankungen, zentralnervösen Ausfallerscheinungen und Festliegen bis hin zum Tode führen. Überleben die Pferde, so können Bewegungsstörungen und Ataxien zurückbleiben.
Herpesinfektionen können aber auch unbemerkt verlaufen. Die Pferde bleiben dann oft ein Leben lang Virusträger. Kommt es zu Stresssituationen oder Krankheiten, kann es ähnlich wie beim Lippenherpes des Menschen zum Wiederaufblühen der Herpesinfektion kommen. Durch eine Impfung kann diese Reaktivierung auch bei diesen persistent infizierten Pferden meist erfolgreich unterdrückt werden. Dennoch ist es natürlich sinnvoll, die Tiere schon im jungen Alter ab 6 Monaten zu impfen, damit so eine Dauerinfektion erfolgreich verhindert wird. Die Auffrischimpfung gegen Herpes ist alle 6 Monate nötig.
Tollwut
Tollwut ist eine stets tödlich verlaufende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Hervorgerufen wird sie durch ein Virus, das durch Bisse von Tier zu Tier und auch auf den Menschen übertragen wird. Von der Bissstelle aus wandert das Virus die Nervenbahnen entlang zum Gehirn. Erkrankte Tiere sind nicht zu retten und dürfen laut Tierseuchengesetz auch nicht behandelt werden. Die bei uns zugelassenen Impfstoffe gewähren für 18 bis 24 Monate Impfschutz.
West-Nil-Fieber
Eine neuere und damit sicherlich auch noch unbekanntere Impfung ist die gegen das West-Nil-Virus. Dieses Virus lebt in Vögeln und wird von Mücken beim Blutsaugakt vom Vogel auf die Pferde übertragen. Erkrankte Tiere zeigen meist hohes Fieber und zentralnervöse Erscheinungen mit Ataxien und Schwanken in der Hinterhand. Innerhalb von wenigen Tagen kommt es dann zum Festliegen und zum Tod. Ca 40 % der erkrankten Tiere sind trotz tiermedizinischer Intensivbehandlung nicht mehr zu retten.
Bis jetzt ist Deutschland von dieser schwerwiegenden Krankheit noch verschont geblieben. Fälle gab es bisher schon in vielen europäischen Ländern (zum Beispiel Österreich, Italien, Ungarn oder Frankreich). Da das Virus aber die Zugvögel als Transportvehikel nutzt, ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit, wann es auch bei uns ankommen wird. Der Seuchenzug in den USA Anfang dieses Jahrtausends, bei dem bis zu 15.000 Pferde erkrankten, zeigt deutlich die möglichen Ausmaße eines Infektionsausbruchs.
Diese Impfung gewährt nach der Grundimmunisierung ausreichend Schutz für ein Jahr.
Dermatophyten (Hautpilze)
Hautpilzinfektionen führen zu den bekannten schuppigen, krustigen, manchmal kreisrunden oder über den ganzen Körper ziehenden Hautveränderungen. Hautpilze verbreiten sich nicht nur durch den direkten Kontakt von Tier zu Tier, sondern auch indirekt über Stalleinrichtung und Putzzeug. In Form von Sporen sind sie gegen Umwelteinflüsse und Reinigungsmaßnahmen besonders unempfindlich und langlebig.
Die Besonderheit der Impfung gegen Hautpilze ist, dass sie als einzige Impfung nicht nur prophylaktisch wirksam ist, sondern auch noch bei bereits erkrankten Pferden eingesetzt werden kann und dann zur völligen Abheilung der Hautveränderungen führt. Nach den zwei Impfungen der Grundimmunisierung im Abstand von zwei Wochen haben die geimpften Pferde für 12 Monate eine belastbare Immunität.
Nutzen Sie die Möglichkeiten der modernen Tiermedizin und schützen Sie Ihre Pferde vor hoch ansteckenden und zum Teil tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten sicher durch Impfungen. Über die für Ihr Pferd sinnvollen Impfungen und Impfintervalle informiert Sie Ihr Haustierarzt sicherlich gerne.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Nach Zeckenbiss schnell Gewissheit
Von Assi | 14.Juli 2010
Nach einem Zeckenbiss ist die Unsicherheit erstmal groß: Hat die Zecke gefährliche Krankheiten übertragen? Schnelle Gewissheit ohne Arztbesuch liefert ein neues Zecken-Set. Mit einem löffelförmigen Instrument lässt sich die Zecke schonend entfernen. Anschließend wird sie in einem mitgelieferten Transportgefäß mit der Post an ein Testlabor geschickt. Schon 24 Stunden nach Probeneingang erfährt man das Ergebnis im Internet. Das Zecken-Set ixSave ist im Online-Shop www.valley-for-life.de erhältlich und kostet 24,90 Euro inklusive Laboruntersuchung.
Ob nach dem Spaziergang im Park, dem Sport im Freien, nach der Gartenarbeit oder wenn Kinder draußen gespielt haben – wird eine Zecke am Körper entdeckt, sollte sie so schnell wie möglich entfernt werden, um das Risiko von schwerwiegenden Krankheiten zu verringern. Während des Blutsaugens können Zecken gefährliche Krankheitserreger übertragen. Am häufigsten kommt es in Deutschland zu FSME, einer Hirnhaut- bzw. Gehirnentzündung oder zu einer Borreliose-Infektion. Im Gegensatz zur FSME gibt es gegen Borreliose keine Schutzimpfung. Immerhin tragen im Mittel rund 20 Prozent der Zecken in Deutschland Borreliose-Erreger.
Zecken richtig entfernen – und dann ab ins Labor:
Das Zecken-Set enthält einen löffelförmigen Zeckenentferner. Damit ist das vollständige und schonende Entfernen von Zecken aller Entwicklungsstadien möglich, ohne diese zu quetschen. Experten warnen davor, alte Hausmittel wie Klebstoff oder Öl zum Töten der Zecke anzuwenden. Der Todeskampf führt dazu, dass das Spinnentierchen noch mehr Erreger ausstößt.
Für eine schnelle Gewissheit, ob die Zecke mit Krankheitserregern belastet war, sorgt ein Labor-Soforttest. Dafür muss das „Zeckenopfer“ nicht extra zum Arzt gehen. Der Labortest mit molekulardiagnostischen Verfahren ist beim Set mit enthalten, die nötigen Transportbehälter und Adressaufkleber liegen bei. Der schnelle Nachweis von eventuell vorhandenen Krankheitserregern ist wichtig, um eine rasche Behandlung vornehmen zu können. Gerade Borreliose lässt sich erst Wochen nach der Infektion im Blut nachweisen.
Bequem bestellen:
Das Zecken-Set und weitere praktische Helfer für die Outdoor-Saison lassen sich direkt online bestellen unter www.valley-for-life.de
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Sturm zerstört Tierheim in Hage
Von Assi | 14.Juli 2010
Der Sturm über Helgoland hatte am Montagmittag auch das zum Verein "Bund gegen Missbrauch der Tiere" gehörende Tierheim in Hage verwüstet. Innerhalb von nur zehn Minuten waren 75 Prozent aller Bäume umgeknickt, die Telefonleitungen gekappt und Hütten und Freigehege zerstört worden. Zum Glück wurden keine Menschen und keines der Tierheimtiere verletzt, aber alle Tiere sind wegen des Stresses verstört.
Da den 40 Hunde und nochmal so vielen Katzen aus Hage im wahrsten Sinn des Wortes das Dach über dem Kopf fehlt, sucht das Tierheim jetzt ganz dringend liebevolle Pflegestellen in der Nähe oder – noch besser – ein neues Zuhause. TASSO ruft alle Tierfreunde, die sich mit Gedanken getragen haben, in Kürze ein Tier zu sich zu holen auf, sich unter www.tierheim-hage.de nach einem neuen vierbeinigen Freund umzuschauen. Frau Sottmeier vom Tierheim Hage freut sich auf eine Nachricht von Ihnen unter 04933-992824 (wegen Leitungsschäden nicht immer zu erreichen) oder unter tierheim-hage@t-online.de. Auch Spenden zum Aufbau des Tierheims sind gerne gesehen.
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VIER PFOTEN: Schnecken sind nicht nur Schädlinge! Gefahr durch Schneckenkorn-Vergiftung
Von Assi | 9.Juli 2010
Im Kampf gegen Nacktschnecken greift so mancher zur chemischen Waffe: Schneckenkorn wird häufig von Hobbygärtnern und auch in der Landwirtschaft eingesetzt. Doch das Gift führt nicht nur bei den Schnecken zu einem äußerst qualvollen Tod – es bedeutet auch eine Gefahr für Heimtiere.
Handelsübliches Schneckenkorn enthält das Magengift Metaldehyd und kann bereits in kleinen Mengen tödlich sein. „Gartenfreunde mit Kindern oder Heimtieren sollten es auf keinen Fall verwenden“, warnt Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. „Es kommt immer wieder zu tödlichen Vergiftungen bei Hunden und auch so mancher Igel stirbt qualvoll am Schneckengift.“ Doch nicht nur für die gesamte Tierwelt im Garten ist die chemische Methode schädlich, die Giftstoffe sickern durch den Erdboden und belasten so Umwelt und Gewässer in hohem Maß. „Es reicht nicht, darauf zu achten, dass die Tiere das Gift nicht aufschlecken“, warnt Johanna Stadler: „Eine Vergiftung durch Metaldehyd kann bereits entstehen, wenn sie ihre Pfoten sauberlecken. Noch dazu mögen Hunde den süßlichen Geschmack dieses Giftstoffes.“
Eine Schneckenkorn-Vergiftung zeigt sich bei Mensch und Tier durch Erbrechen, erhöhten Speichelfluss, Durchfall, Zittern und Atemnot. Für Tiere reichen schon kleine Mengen an Gift. Wenn ihr Haustier mit dem Mittel in Kontakt gekommen ist, sollten sie sofort zum nächsten Tierarzt gehen. Bei einer Schneckenkorn-Vergiftung entscheiden Minuten über Leben und Tod, denn die Latenzzeit ist kurz: Nach 30 bis maximal 60 Minuten lässt sich das Gift nicht mehr aus dem Körper entfernen. Der Tierarzt wird versuchen, den Magen auszupumpen und ein Mittel gegen die Krämpfe verabreichen. Besondere Vorsicht ist bei Katzen geboten: Während man beim Hund hierdurch alarmiert wird, sterben Katzen und Kleintiere oft unbemerkt, da sie sich eher zurückziehen.
Im Kampf gegen die ungeliebten Gartenbewohner bietet sich stattdessen eine Vielzahl von umweltverträglichen und tierfreundlichen Alternativen an: Schutzringe aus Sägemehl, Steinmehl oder Branntkalk halten Schnecken durch ihre entfeuchtende Wirkung von Pflanzen und Beeten fern. Auch der Einsatz von Kaffeesatz hat sich bei der Bekämpfung erfolgreich bewährt. Bei Regen sind diese Methoden jedoch nur bedingt wirksam und sollten häufig wiederholt werden. Sicheren Schutz bieten dagegen so genannte „Schneckenzäune“. „Wem das zu teuer und aufwendig ist, sollte es stattdessen mit zerkleinerten Eierschalen probieren“, rät Johanna Stadler.
„Die Schnecken haben ein so grausames Ende durch chemische Keulen einfach nicht verdient“, betont Johanna Stadler. „Sie sind außerdem nicht nur schädlich: Sie graben Unmengen an Biomasse um und verwandeln es so in fruchtbaren Boden. Zusätzlich vertilgen sie altes und vergammeltes Obst und verhindern so die Ausbreitung von Krankheiten. Die Ausrottung von Schnecken im Garten bringt dessen biologisches Gleichgewicht komplett durcheinander.“
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ADAC: Streicheln verboten von streunenden Katzen und Hunden im Urlaub
Von Assi | 5.Juli 2010
Jedes Jahr stecken sich viele Touristen, allen voran Kinder, im Urlaub beim Streicheln von streunenden Katzen und Hunden mit einem aggressiven Pilz an. Schon einmaliger Hautkontakt kann zur Ansteckung führen. Der ADAC warnt deshalb dringend davor, freilaufende Tiere zu streicheln. Besonders häufig kommen diese Pilze auch in Südeuropa vor. Ein weit verbreiteter Erreger ist Microsporum canis.
Die Infektion verursacht juckende und rot entzündete Hautpartien vornehmlich an Armen und Händen, die sich schuppen können. Auch auf der Kopfhaut sind Entzündungen und kreisrunder Haarausfall möglich. Die Inkubationszeit beträgt wenige Tage bis mehrere Wochen. Deshalb treten die Symptome oft auch erst nach dem Urlaub auf.
Laut ADAC sollte man nach Auftreten der ersten Symptome schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Die Behandlung ist langwierig und dauert je nach verwendetem Antipilzmittel vier bis acht Wochen. Auch auf das eigene Haustier können die Pilzsporen übergehen. Dieses sollte bei Befall ebenfalls sofort behandelt werden.
Achtung: Streunende Tiere sind aber nicht nur Überträger von Pilzen sondern auch von Bakterien, Viren und Parasiten. Gerade die Übertragung von Tollwut wird von Reisenden oftmals unterschätzt, da hierzulande diese potentiell tödliche Erkrankung nahezu vollständig ausgerottet wurde. In vielen Urlaubsländern sieht das hingegen ganz anders aus.
ADAC-Mitglieder können sich vor Reiseantritt umfassend über Impfempfehlungen oder auch Krankheitsausbrüche in Reiseländern informieren unterwww.adac.de/reisemedizin.
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Hundeführerschein: Prüfung vom 26.06.2010 beim HSC Berlin-Brandenburg
Von Assi | 2.Juli 2010
Halli-Hallo,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Hundeführerscheinprüfung an
| Kelly | mit | Boxer-Mädchen | Jada |
| Nicole | mit | Mini-Aussi-Rüde | Wutz |
| Steffi | mit | Labi-Mädchen | Clara |
| Alex | mit | Labi-Mädchen | Clara |
| Anja | mit | Pudel-Rüde | Pepper |
| Kerstin | mit | Austr. Shep. Rüde | Black Jack |
| Andrea | mit | Rotti-Mix-Mädchen | Luzie |
| Sina | mit | Da Capo-Mix-Mädchen | Pebbles |
| Barbara | mit | Retriever-Rüde | Sammy |
| Edwina | mit | Retriever-Rüde | Sammy |
| Stephanie | mit | Mini-Aussi-Rüde | Boomer |
| Audrey | mit | Labi-Mädchen | Amy |
Alle erzielten laut Richter Klaus Holtemayer ein "Sehr Gut" bis "Gut". Die Prüfung bei Herrn Holtemayer ist immer sehr anstrengend und sehr umfangreich aber gerade das gefällt mir.
Der Umgang mit Kindern, Radfahrern, Menschenmassen, Fahrstühle, S-Bahn- und die damit verbundenen Alltagssituationen, wie fremde Hunde passieren, Kinderwagen passieren lassen usw. wird gründlich geprüft.
Herr Holtemayer prüft und beobachtet genau, ob die Besitzer ihre Hunde unter Kontrolle haben.
Dazu gehörte auch eine Unterordnung mit Leine, Freifolge und "Sitz", "Platz", "Bleib" aus der Bewegung.
Bei der Prüfung hat sich das Team um Klaus Holtemayer, vom HSC Berlin-Brandenburg, sehr um meine Schützlinge gekümmert. Es wurde ausreichend Essen und Trinken zu kleinen Preisen zur Verfügung gestellt.
"Alles in Allem" eine tolle, erfolgreiche Prüfung, bei der ich sehr stolz auf meine Schützlinge war.
LG
Audrey Paulsen
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Stadthunde.com startet Special zum Thema „Hunde im Büro“
Von Assi | 24.Juni 2010
Immer mehr Betriebe geben ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, den Hund mit an den Arbeitsplatz zu nehmen. Eine erfreuliche Entwicklung, die der Deutsche Tierschutzbund e.V. mit dem Aktionstag «Kollege Hund» unterstützt: Am 24. Juni sind Firmen aufgerufen, ihre Türen einen Tag lang auch für Hunde zu öffnen.
Doch damit der Büro-Hund und alle anderen Mitarbeiter sich an ihrem Arbeitsplatz auch wirklich wohl fühlen, sind Umsicht, Planung und Information notwendig. Das große Online-Portal für Hundefreunde, Stadthunde.com, bietet mit dem brandaktuellen redaktionellen Special «Kollege Hund» kompetenten Rat und clevere Ideen zum Thema «Hunde im Büro».
Stadthunde.com
Die Community für Hundeliebhaber!
Namhafte Experten aus dem Bereich Tiermedizin, Hunde-Physiotherapie, Hunde-Erziehung und Hunde-Tricks geben fachkundige Tipps rund um den Hund im Büro. In fundierten redaktionellen Beiträgen finden Hundehalter Argumente, die Unternehmen von den Vorteilen eines Bürohundes überzeugen können, und Entscheidungshilfen bezüglich der Frage, ob ihr Hund grundsätzlich als Büro-Hund geeignet ist - und ob die Gegebenheiten an ihrem Arbeitsplatz hundefreundlich genug sind. Pfiffige Beschäftigungsideen für den Hund im Büro runden das Informationsangebot ab.
«Wir unterstützen den Aktionstag „Kollege Hund“, weil wir der Überzeugung sind, dass ein Büro-Hund eine Bereicherung ist,» erklärt Stadthunde-Gründer Christian Köhler. «Wir erleben das täglich selbst mit unseren beiden Redaktionshunden, die hier niemand missen möchte. Besonders freut uns, dass wir so hervorragende Experten wie den renommierten Leiter des Hamburger Tierspitals Dr. Seeburg, die beliebte Hundetrainerin Yvonne Prinz von der Hundeschule Hundekompetenz Prinz oder die bekannte Trick-Trainerin Manuela Zaitz ins Boot holen konnten, die Tipps und Ratschläge geben, wie der Hund im Büro gut ankommt und sich auch wirklich wohl fühlt. »
Den meisten Hundehaltern ist es ein natürliches Bedürfnis, ihren Hund, wann immer es geht, bei sich zu haben – am Liebsten auch am Arbeitsplatz. Viele berufstätige Menschen würden sich gerne einen Hund anschaffen, wissen aber nicht, wohin mit dem Haustier während ihrer Arbeitszeit. Im schlimmsten Fall sehen sich Hundehalter sogar gezwungen, ihren Hund aus beruflichen Gründen abgeben zu müssen, weil sie nicht mehr genügend Zeit aufbringen können, ihn artgerecht zu halten und auszulasten. Das Management von Hund und Beruf gehört zweifellos zu den größten Herausforderungen der modernen Hundehaltung. Stadthunde.com unterstützt Hundehalter dabei, diese Herausforderung erfolgreich zu meistern.
Doch auch Firmen profitieren vom Hund im Büro. Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein Hund das Betriebsklima deutlich verbessern und die Konzentration fördern kann. Ein Hund im Büro wirkt sich sogar positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus – sofern diese nicht unter einer Tierhaarallergie leiden. Die Anwesenheit eines Hundes reduziert das Auftreten von typischen Bürokrankheiten wie Kopf- und Rückenschmerzen oder Verdauungsstörungen, schon das kurze Streicheln des Hundes kann den Blutdruck senken. Stadthunde.com zeigt auch Unternehmen und Betrieben auf, welche Vorteile ein Büro-Hund bietet.
Das Stadthunde-Special «Kollege Hund» finden Sie unter dem folgenden Link:
www.stadthunde.com/magazin/lifestyle/hundemitjobs/special...
Neben dem Themen-Special «Kollege Hund» werden auch weiterhin spannende und aktuelle Themen aus den Bereichen Erziehung, Lifestyle, Tierschutz, News und Lokales geboten.
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Hündin aus Essen gewinnt bei Fotowettbewerb | Entlebucher Sennenhund
Von Assi | 22.Juni 2010
Die knapp dreijährige Entlebucher Sennenhündin Ida aus Essen-Überruhr gewann jetzt einen der Hauptpreise bei einem Fotowettbewerb einer Kette für Heimtierbedarf. Der Essener Texter, Fotograf und PR-Berater Olaf Eybe schickte Bilder seines Lieblingsmodels ein und kann sich jetzt gemeinsam mit der fotogenen Hündin über die Auszeichnung freuen.
Für ihren geduldigen Modeleinsatz wurde Ida mit großen Mengen Hundefutter, einem neuen Hundebett und Spielzeug belohnt. „2007 kam ich erstmals auf den Hund. Das veränderte alles. Hunde sind wunderbare Fotomodels. Aber inzwischen fotografiere ich für ganz verschiedene Auftraggeber Reportagen oder dokumentiere Events“, erläutert Olaf Eybe, der seit dreizehn Jahren gemeinsam mit seiner Frau eine Kommunikationsagentur betreibt und verstärkt als Fotograf arbeitet.
Gutmütiger Hütehund
Bereits als Welpe war Hütehund Ida ein begehrtes Fotomodel, das vor der Kamera posierte. Inzwischen kann sie obendrein allerlei Kunststücke und verfügt – was für ein Model wichtig ist – über viel Geduld. Die wird ganz besonders auf die Probe gestellt, wenn sie ihren Besitzer zu Pfadfinderveranstaltungen begleitet. Gerade Kinder lieben Ida ganz besonders. Sie lässt ja auch fast alle Streichelversuche über sich ergehen. Doch wenn es ihr reicht, macht sie dies freundlich aber bestimmt deutlich.
Ungewöhnliche Perspektiven
„Ich versuche bei meinen Hundeporträts den jeweiligen Charakter des Hundes zu unterstreichen, finde ungewöhnliche Perspektiven und scheue mich nicht davor, nah an das Motiv heranzugehen“, so Olaf Eybe zu seiner Arbeitsweise. Seine Bildsprache kommt an, das unterstreichen sowohl gewonnenen Fotowettbewerbe als auch eine wachsende Kundenliste im Bereich Fotografie. Der Bundesverband der christlichen Pfadfinder buchte ihn für Reportagen und Dokumentationen. Für den Regionalverband Ruhrgebiet lieferte er Broschürentitel und Dokumentationsfotos aus der Metropole Ruhr. Eybes Fotos können sich nicht nur große Unternehmen leisten. Auch Privatleute schätzen den besonderen Blick des gelernten Kommunikationswissenschaftlers und lassen sich oder ihre Vierbeiner von Eybe ablichten. Einen Querschnitt seines fotografischen Portfolios liefert eine Website, die vor einigen
Monaten eingerichtet wurde. Dort präsentiert er eine Auswahl seiner Fotografien aus den Bereichen „Tiere“, „Hunde“, „Menschen“, „Ruhrgebiet“ und „andere Regionen“. Natürlich ist Ida in verschiedenen Situationen zu sehen.
Weitere Informationen: www.fotografie.eybeeybe.de
Kontakt:
Der Entlebucher: sportliches Kraftpaket
Entlebucher Sennenhunde sind mit bis zu 52 cm Größe und 20 bis 30 kg Gewicht die kleinste der vier Sennenhund-Rassen. Die übrigen sind der Appenzeller Sennenhund, der Berner Sennenhund sowie der Große Schweizer Sennenhund.
Sein Fell ist kurz, fest anliegend, hart und glänzend, dichte Unterwolle, dreifarbig: Grundfarbe schwarz mit möglichst symmetrischen gelb- bis bräunlich-rostroten und weißen Abzeichen. Die Ohren sind hängend hoch und relativ breit angesetzt. Besonders auffällig ist der ungewöhnlich lange und meist kräftige Rücken des Entlebuchers. Der Entlebucher ist ein lebhafter und temperamentvoller Hund. Er ist sehr flink und wendig. Deshalb ist es auch wichtig, ihn zu beschäftigen. Dazu eignen sich Hundesportarten wie Agility oder Fährtelesen besonders gut. Entlebucher brauchen eine liebevolle, aber konsequente Erziehung.
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Frühlingszeit = Zeckenzeit – Wie Besitzer ihren Vierbeiner am besten schützen
Von Assi | 21.Juni 2010
Hannover, 17. Juni 2010. Wer kennt sie nicht, die kleinen dunklen Blutsauger, die der Liebling auf vier Pfoten als Souvenir aus Feld, Wald und Wiese mitbringt. Jetzt im Frühling beginnt wieder die Zeckensaison und fordert von Herrchen und Frauchen volle Aufmerksamkeit. Gerade bei langhaarigen Rassen müssen die Besitzer auf der Hut sein und regelmäßig die Haut ihres Tieres nach Zecken untersuchen. Denn im langen Fell sind die Parasiten eher zu erfühlen als zu sehen. Entgegen der weitverbreiteten Annahme lauern Zecken nicht in Bäumen und lassen sich auf einen vorbeigehenden Wirt fallen, sondern sitzen in Unterholz, Gras oder niedrigen Sträuchern, wo sie der pelzige Spaziergänger aufnimmt. Von Frühling bis Spätherbst erstreckt sich die aktive Zeit der Schmarotzer, die zur Überfamilie der Milben gehören.
Zecken als Krankheitsüberträger
Wie auch viele Insekten durchläuft der Parasit mehrere Entwicklungsstadien, vom Ei über das Nymphenstadium bis hin zum adulten Tier. Im Nymphenstadium häutet sich die Zecke mehrfach und sucht immer neue Zwischenwirte wie zum Beispiel Mäuse oder Ratten. So findet nicht selten eine Krankheitsübertragung von der Maus auf den Hund oder Menschen statt. Vom Zeckenbiss an sich geht keine Gefahr aus, sondern vom Speichel, den der Parasit zur Blutverdünnung während des Saugvorgangs abgibt. Er enthält die bakteriellen Krankheitserreger. An der Einstichstelle hinterlässt der Biss einer Zecke fast immer eine lokale Entzündung, die sich durch unsachgemäßes Entfernen des Schmarotzers verschlimmert. Zu den für Mensch und Tier gefährlichsten durch Zecken übertragbaren Krankheiten gehören Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. Borreliose lässt sich bei Tieren schwer diagnostizieren, weil es keine typischen Symptome gibt. Hinweise sind wiederkehrende Fieberschübe, Lahmheiten, Lethargie, Futterverweigerung und Lymphknotenschwellungen. Auch verschiedene Nerven- und Nierenerkrankungen sowie Herzprobleme löst diese Krankheit aus. Bei der FSME handelt es sich um eine Viruserkrankung des zentralen Nervensystems, die meist tödlich verläuft. Zu den typischen Symptomen gehören eine allgemein erhöhte Schmerzsensibilität sowie eine Überempfindlichkeit des Kopfbereiches. Nach der Infektion leidet das Tier zunächst an Fieber, dann an Krämpfen und Bewegungsstörungen sowie weiteren Ausfallerscheinungen. Ist der Gehirnnerv betroffen, kommt es zu einer Lähmung der Gesichtsmuskulatur und der Muskeln des Auges. Häufig liegen auch Verhaltensänderungen von apathisch bis aggressiv vor.
Richtiges Entfernen der Zecke
A und O zum Beseitigen der Plagegeister: das richtige Werkzeug. Daher sollte eine Zeckenzange in keiner Hausapotheke fehlen. Zum Entfernen diese möglichst dicht an der Haut ansetzen, um den Parasiten mitsamt seinen Mundwerkzeugen zu erfassen. So verringert sich das Risiko, dass Teile des achtbeinigen Spinnentieres in der Haut zurückbleiben. Ob im oder entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, spielt keine Rolle. Auch leichtes Hin- und Herhebeln hilft dabei, den Quälgeist schonend aus der Haut zu lösen. Wichtig: ihn nie mit bloßen Fingern herausdrehen. Es besteht die Gefahr, den Leib der Zecke zu quetschen, wodurch sie eine große Menge des infektiösen Speichels in die Bissstelle injiziert. Ähnliches gilt für die Behandlung mit Öl, Klebstoff oder Nagellack. Am besten entfernen Hundebesitzer den Blutsauger gleich nach der Entdeckung, denn bestimmte Krankheitserreger gelangen erst nach acht bis 24 Stunden in die Blutbahn.
Wie schütze ich mein Tier?
Tierhalter lassen es bestenfalls gar nicht erst auf einen Zeckenbiss ankommen, sondern schützen ihre Vierbeiner schon im Vorfeld.
Inzwischen gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Abwehr, wie zum Beispiel Halsbänder oder Mittel zum Einsprühen und Einreiben, die einen Langzeitschutz versprechen. Am besten fragen Herrchen oder Frauchen den Tierarzt ihres Vertrauens, welches Abwehrmittel das richtige für ihren Liebling ist. Als besonderen Service bietet die AGILA Haustierversicherung auf ihrer Homepage den „Tierarzt-Finder“ an. Hier können Herrchen und Frauchen alle Tierärzte in ihrer Nähe ausmachen. Erkrankt der Hund dennoch durch einen Biss, übernimmt die AGILA sämtliche Behandlungskosten. (Informationen im Internet unter AGILA Tierversicherung Ihr Tarifrechner für den Krankenvollschutz Ihres Hundes.
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Die erste knisterfreie Welpenunterlage
Von Assi | 1.Juni 2010
Ohne Frage: Es gibt kaum etwas Niedlicheres als tapsige Hunde- und Katzenbabys.
Doch jeder, der schon einmal eines oder mehrere besessen hat, kennt die kleinen Zwischenfälle in den ersten Wochen nach dem Wurf, solange die Welpen noch nicht trocken sind. Die Folge: Pfützen an den unmöglichsten Stellen und unangenehme Gerüche, die sich nur schwer entfernen lassen. Von den potenziellen Materialschäden an Sofas, Parkett etc. ganz zu schweigen.
Jetzt gibt es von Good-for-myself für Züchter und Privathaushalte mit Hunde- und Katzenbabys 2 Varianten an Welpenunterlagen mit der einzigartigen SuperCore®-Technik. Bis zu 2,5 Liter Flüssigkeit pro m² kann jede Welpenunterlage aufnehmen und bleibt dabei immer noch angenehm trocken. Somit haben ihre Lieblinge immer trockene Pfoten.

Die Unterlage speichert nicht nur die Flüssigkeiten im Kern sondern auch unangenehme Gerüche. Kein Wunder also, dass sie sich sowohl bei Privathaushalten mit Hunde- und Katzenbabys als auch bei professionellen Züchtern größter Beliebtheit erfreut.Die erste Variante für kleiner Welpen und Würfe gibt es in einer optisch ansprechenden rasengrünen Farbe mit den Maße 60 x 60 cm. Die zweite und neuste ist eine knisterfreie Unterlage mit einer einmalig geräucharme, weiße, textilähnlichen und wasserdichte Folie auf der Unterseite. Diese Unterlage mit den Maßen 90 x 60 cm ist auch für größere Welpen und Würfe geeignet. Beide Saugpads haben ein lustiges Hundemotiv auf der Oberseite. Trotz des Komforts, den die Welpenunterlage bietet, ist die Handhabung denkbar unkompliziert: Einfach in den ersten Wochen nach der Geburt ins Körbchen bzw. in den Karton legen – fertig!
Da die Welpenunterlage außergewöhnlich formstabil sind, verrutscht sie nicht, sondern schützt zuverlässig vor Flüssigkeiten und Gerüchen. Nach der Benutzung kann sie normal und umweltverträglich im Restmüll entsorgt werden. Unsere besonders saugfähige Unterlage ist nicht nur für Hunde- und Katzenwelpen gut geeignet sondern auch für jegliche anderen Haustiere.
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