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15.04.2007 Samules erster Tag im neuen zu Hause mit Frühstück und Rieselfelder

Von Assi | 24.Juni 2009

 Hallo.

Irgendwann wurde es wieder hell, in dem Zimmer wo die beiden lagen passierte nichts, also bin ich zur Balkontür und habe mal rausgeschaut. Unmittelbar danach hockte die Frau hinter mir. Ich habe mich so gefreut, dass der Tag jetzt beginnt. Dafür hat sie ein Küsschen bekommen. Und beim Umdrehen sehe ich, der Mann hatte auch seine Augen geöffnet. Also bekommt der, obwohl er noch im Bett liegt, auch ein Küsschen. Beide haben sich angezogen und dann gingen sie mit mir spazieren. Aber nicht so eine kleine Runde wie gestern. Nein wir waren bestimmt in zügigem Tempo unsere Stunde unterwegs. Zwischendurch wurde ich einmal angebunden und alleine gelassen. Ich konnte die beiden nicht sehen, aber ich glaube die haben mich ganz genau beobachten können. Ich dachte mir halt lieber deine Klappe. Zurück kamen die beiden mit einer Tüte aus der roch es aber lecker nach Brötchen. Kurz danach waren wir wieder in der Wohnung. Man stellte mir wieder dieses trockene Futter hin, ich glaub an dieses kann ich mich gewöhnen. Die Menschen deckten den Tisch. Die Kühlschranktür ging auf, ich habe genau zugesehen, aber ich glaube den Trick des Öffnens lerne ich nicht. Jetzt roch es nicht nur nach Brötchen sondern auch nach Wurst. Und dann saßen sie am Tisch. Ich hin und beide ganz lieb angesehen, aber es fiel nichts runter. Also wurde meine Nase immer länger. Aber immer wenn ich die Tischkante erreicht hatte wurde meine Nase weggedrückt. Hm, hier scheint es nichts zu geben, dann kann ich mich auch hinlegen und beide beobachten.
Nach dem Frühstück war ich wieder an der Reihe, ich wurde gebürstet. Dass lass ich mir doch gefallen.
Irgendwann sind wir dann wieder losgegangen. Und kurz darauf stand ich auf Feldern, soweit die Hundeaugen reichen.
 
Da, eine Hundedame. Da will ich hin. Meine Menschen unterhalten sich mit dem Frauchen der Hundedame. Ich wurde näher rangelassen. Ich habe wirklich nur geschnüffelt. Und was macht die Hundedame? Sie grummelt einmal kurz und geht weiter. Also, die Hunde mit denen ich bisher zusammenlebte waren aber nicht so spießig. Weiter geht es über die Felder, aber weit und breit kein Hund zu sehen. Kurz vor Schluss habe ich dann einen kleinen Rüden getroffen. Der hat sich erst einmal beschnüffeln lassen und dann wurde getobt Der Mann mit der Leine an der ich war rannte immer mit hinterher. Musste er ja auch, sonst hätte ich ja nie eine Chance gehabt. So wie dieser Hund mit mir gespielt hat muss der so alt sein wie ich. Sein Herrchen sagte, sein Hund wäre ein Jahr. Von diesem Toben bekommt man aber Durst. In der Wohnung muss ich erst einmal ordentlich saufen. Bald waren wir auch da und in meinem Napf war zum Glück Wasser.
Und dann wurde in der Wohnung umgeräumt. Plötzlich war auch dieser große Raum offen. Ich durfte dort in Ruhe alles abschnüffeln. Und wer saß da in einem Sessel wie ein König? Der Mann. Dann wurde es aber aufregend. Die beiden wollten die Wohnung verlassen ohne mich mitzunehmen. Haben mich einfach zurückgeschoben. Also kurz abwarten. Nee, die gehen weg. Also belle ich einmal kurz. Nützt nichts. Kurz danach immer noch keiner zurück. Also noch einen kleinen Beller. Wieder geht die Tür nicht auf. Hmm, was mache ich jetzt? Ich kam aber nicht zum überlegen, denn die Tür ging auf und beide waren wieder da. Bald darauf will der Mann alleine aus der Wohnung, wieder werde ich zurückgeschoben. Mensch ist das frustrierend, also wieder ein kurzes Wuff loswerden. Toll, hat wieder nichts genützt. Endlich sind die beiden wieder hier. Nun kann ich wenigstens mal schlafen.
Samuel

 

 

Topics: SAM`s Geschichten | Kein Kommentar »

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